Geschichte der Erdbeere

Erdbeeren waren schon in der der Steinzeit bekannt. In der Antike beschäftigten sich die Dichter Vergil, Ovid und Plinius mit der "Königin" der Beerenobst-Arten - der Walderdbeere. Sie nannten sie "frega" oder "fregum".

Der botanische Name "fragaria" leitet sich ab aus dem lateinischen "fragare" (duften) ab. Der Vorläufer der bei uns bekannten "Gartenerdbeere" wurde von französischen Seefahrern aus Kanada importiert. Inzwischen gibt es Hunderte verschiedene Sorten, die sich in Konsistenz, Farbe, Größe und Geschmack unterscheiden.

Der Name täuscht übrigens ...

... die Erdbeere ist aus botanischer Sicht keine Beere, sondern zählt zu den Sammelnussfrüchten. Der rote Teil ist eine "Scheinfrucht", während die eigentlichen Früchte der Erdbeere die kleinen gelben Stippen an der Oberfläche sind.

"Die Erdbeeren löschen den Durst und sind gut für einen cholerischen Magen. Zerriebenes Erdbeerkraut heilt die Wunden. Ein Sud aus Erdbeerkraut festigt das Zahnfleisch, heilt die Mundfäule und vertreibt schlechten Geschmack im Mund. Der Saft aus den Blättern heilt Geschwüre, wenn man sie damit auswäscht."1543 heißt es im "New Kreutterbuch" von Leonhard Fuchs:

Unsere Ahnen sahen im Dreiblatt der Erdbeere eine Erinnerung an die Dreifaltigkeit, in der blutroten, zur Erde geneigten Frucht ein Sinnbild der Blutstropfen Christi, in der Fünfzahl der Blütenblätter an Andenken an die fünf Wunden Christi. (Künzle in Chrut und Uchrut)

Namen

Fragaria vesca: Ardbeere, Besingkraut, Bresling, Darmkraut, Erbel, Erbern, Erpele, Flohbeere, Ihrbeer, Knickbeere, Prestling, Rote Besinge, Rotbeer, Waldbeere, Walderdbeere

Quelle: http://www.zauber-pflanzen.de/fragaria.htm